Alles eine Frage der Einstellung?

Das findest du in diesem Blogartikel:

… über das Bedürfnis, sich richtig echauffieren zu dürfen

Tja, die eigene Einstellung …

Mit der eigenen Einstellung lässt sich vieles aushalten, an der eigenen Einstellung kann man jederzeit aktiv arbeiten. Das geht über loslassen, durchatmen, Reframing (also das Erlebte in einen anderen Kontext oder Rahmen stellen), um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Jeder wird da so seine eigene Methode haben. Prima Werkzeuge, erleichtern in der Tat die Kommunikation, das Zusammenleben mit (nervigen) Zeitgenossen und schonen die Nerven. Ooommm.

Das Recht, sich aufzuregen

Manchmal aber, da nützt das alles nichts. Mir jedenfalls nicht. Nicht, weil ich vergessen habe, wie das geht. Nein – schlicht, weil ich nicht will. Ich will meine Einstellung nicht ändern. Ich will nichts in einen neuen Kontext stellen. ICH. WILL. MICH. AUFREGEN. Und ich will mich echauffieren DÜRFEN.

Die Grenzen persönlicher Toleranz

Warum?

Weil mich zum Beispiel olfaktorische, akustische und visuelle Umweltverschmutzung stört. Tausend verschiedene Klingeltöne. Lautstarke Telefonate. Sichtbare Tattoos an Körperstellen, die besser bekleidet wären.

Muss ich wirklich die intimen Details einer Partnerschaft erfahren, nur, weil jemand telefonierend im Zug neben mir sitzt und nicht warten kann, bis er/sie das Gespräch in Privatsphäre führen kann. Ist es nötig, dass ich im Aufzug fast ersticke, weil sich Damen und mittlerweile auch Herren sehr stark parfümieren, weil sie den eigenen Duft gar nicht mehr wahrnehmen?

Muss ich mir sagen lassen, dass der Hund nicht beißt, obwohl es mir lieber wäre, wenn er mich noch nicht einmal beschnüffelt? Muss ich es toll finden, wenn Fußballspieler ungeniert auf den Rasen spucken und später dann mit den Knien durchrutschen?

Persönliche Grenzen als Identität?

Vielem kann ich mich entziehen. Dingen, die andere in der Öffentlichkeit tun, kann ich mich oft leider nicht entziehen.

Und oft will ich dem nicht mit positiver Einstellung begegnen. Es gibt für mich Grenzen. Und meine persönlichen Grenzen machen mich als Mensch aus. Diese Grenzen bestimmen meine Vorlieben, meine Persönlichkeit, mein Wertesystem.

Wandel der Gesellschaft

Wertesysteme sind die gemeinsamen Schnittmengen einer Gesellschaft und bilden deren Kultur. In unserer Gesellschaft scheint sich hier etwas zu ändern. Grundwerte wie zum Beispiel Diskretion, Respekt, Rücksicht (Werte, die mir wichtig sind!) werden anderen oft nicht so entgegengebracht, wie das nach meinem Dafürhalten für ein gemeinsames Zusammenleben gut ist. Aber wer bestimmt das?

Nehmen wir also einmal an, dass wir im Wandel sind und mein Wertesystem diesen Wandel noch nicht vollzogen hat: Dann möchte ich während des Wandels meine Zeitgenossen wissen lassen, was für mich gesellschaftlich (noch) nicht anerkannt ist und (noch) nicht toleriert werden muss.

Dampf ablassen für die eigene Balance…

Also rege ich mich auf. Ich sage, was ich denke und was ich davon halte. Wenn anderen etwas nicht passt, das ich mache – werden sie es mir hoffentlich auch sagen (das muss ich mir dann auch gefallen lassen). Ich lasse Dampf ab, sonst platze ich. Ob es was ändert, weiß ich nicht. Aber es hat zumindest eine Ventilfunktion. Pffffffff.

Und nun zurück zur positiven Einstellung

Und dann ist es auch wieder gut. Ich kann mich mit Freuden wieder positiven Gedanken widmen. Und meine Einstellung einer Situation anpassen. Ooommm. … War was? Hat jemand was gesagt? Dann ist ja offensichtlich alles in Ordnung.

Übrigens…

Freunde sind Menschen, die sich schätzen und mögen, obwohl sie nicht alle ihre Ansichten und Vorlieben teilen. 💕

Checkliste TaskFlow

Suchst du nach mehr Freiraum im Joballtag?

Wenn das deine Situation ist …

… egal, wie viel du arbeitest, deine To-Do-Liste wird einfach nicht kleiner.

… auf deinem Schreibtisch stapeln sich Aufgaben, für die du eigentlich gar nicht zuständig bist.

… du verlierst langsam den Überblick, obwohl du dich normalerweise gut organisieren kannst.

Dann könnte diese Checkliste genau das Richtige für dich sein.

Der Aufgabenberg wächst

Ich kenne das Gefühl nur zu gut, wenn der Joballtag überhandnimmt. Deshalb habe ich eine Checkliste entwickelt, die du Punkt für Punkt durchgehen kannst. ➕➕➕ Damit hältst du dir Arbeiten vom Hals, die nicht auf deinen Schreibtisch gehören. Und bringst andere dazu, in Zukunft Aufgaben klarer zu übergeben. 

Schau es dir hier an:

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